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Mehr Nachhaltigkeit steht bei Dir schon lange auf der To-do-Liste? Doch leider fällt dir die Umstellung etwas schwer, weil Du gar nicht genau weißt, wo und wie Du nachhaltiger leben kannst? Kein Grund zum Verzweifeln, denn das geht vielen so. Immer mehr Menschen wollen bewusster konsumieren – manchmal braucht es dafür jedoch einen kleinen Schubs in die richtige Richtung sowie die passenden Tipps für den Umstieg.

Erste Voraussetzung: Hinterfrage Dich selbst und Deine Gewohnheiten, schaue mal über den Tellerrand hinaus und probiere etwas Neues aus. Bestes Beispiel: Schmuck. Beantworte doch einmal diese Frage: Weißt Du, woher der Schmuck stammt, den Du gerade trägst? Vermutlich lautet Deine Antwort: keine Ahnung. Denn während wir bei Lebensmitteln und Kleidung immer häufiger auf die Herkunft achten, machen sich die wenigsten von uns Gedanken darüber, woher eigentlich Ketten, Ringe und Co. in unserem Schmuckkästchen stammen.

Genau darum geht es in diesem Beitrag: Wir von modabilé zeigen Dir, worauf Du beim Schmuckkauf achten kannst, und erzählen Dir, wie wir selbst mit Verpackung, Material und Herstellung umgehen.

Schmuck von modabilé

Warum lohnt es sich, beim Schmuckkauf genauer hinzusehen?

Gold, Silber, Edelsteine – hinter Schmuck stecken meist ideelle und materielle Werte. Der goldene Ring der Großmutter oder die Halskette, die dir Dein Freund letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt hat – klar, dass wir uns da nicht allzu viele Gedanken darüber machen, woher der Schmuck überhaupt stammt. Und genau das ist das Problem: Insbesondere bei preiswertem Modeschmuck lässt sich meist gar nicht mehr rekonstruieren, wie und wo Ketten, Armreifen und Co. genau gefertigt wurden.

Das bedeutet oft vor allem eines: lange Lieferwege, unkontrollierte Produktionsmethoden fernab unserer hiesigen Standards sowie Arbeitsverhältnisse, die von gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen geprägt sind. Denn tatsächlich steckt hinter billigem Modeschmuck auch heute noch oftmals Kinderarbeit.

Beim Schmuckkauf lohnt es sich deshalb, genauer hinzusehen: Woraus besteht ein Schmuckstück, wo wurde es gefertigt und unter welchen Bedingungen? Je mehr Du darüber weißt, desto bewusster kannst Du Dich entscheiden.

Armband CIRCLE rhodiniert

rhodiniertes Armband CIRCLE

Bewusster Schmuck kaufen: Warum ist die Umstellung so schwierig?

Wie sagt man so schön: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Routinen und Gewohnheiten vermitteln uns ein Gefühl der Sicherheit, da wir genau wissen, was uns erwartet. Deshalb setzen wir auch beim Einkauf für gewöhnlich auf Produkte und Marken, die uns vertraut sind. Klar, probieren wir hin und wieder auch einmal etwas Neues aus. Ein Großteil der Dinge, die in unserem realen oder digitalen Einkaufswagen landen, kennen wir jedoch bereits.

Wer beim Kauf von Schmuck, Mode und Co. genauer hinsehen will, muss sich also umstellen und die liebgewonnene Deckung verlassen. Vielleicht hast Du dir auch schon einmal eine der folgenden Fragen gestellt:

  • Ist Schmuck aus transparenter Herstellung teurer als normaler Schmuck?
  • Sieht er weniger schön aus?
  • Wird er in minderwertiger Qualität produziert?

Drei Fragen – eine Antwort: Nein!

Schmuck aus nachvollziehbarer Herstellung muss nicht teurer sein als konventioneller Schmuck, sieht mindestens genauso ansprechend aus und überzeugt Dich natürlich auch in puncto Qualität – zumindest, wenn Du bei einer vertrauenswürdigen Marke kaufst.

Also: Hinterfrage beim nächsten Schmuckkauf ruhig einmal, woher ein Stück kommt – und wirf gern einen Blick auf unsere Kollektionen.

5 Tipps für den Schmuckkauf

Für Dich ist es nicht immer leicht zu erkennen, unter welchen Bedingungen ein Schmuckstück entstanden ist? Das überrascht kaum: Anders als bei Lebensmitteln oder Kleidung sind Siegel bei Schmuck noch wenig verbreitet. Es gibt sie aber, zum Beispiel Fairtrade-Gold, Fairmined oder die Zertifizierung des Responsible Jewellery Council (RJC). Darüber hinaus sind die Bedingungen, unter denen eine Halskette oder ein Ring hergestellt wurden, für Dich als Kunden oft kaum ermittelbar – schließlich ist vor allem Modeschmuck häufig eine gesichts- und geschichtslose Massenware.

Umso wichtiger sind die nachfolgenden Tipps, mithilfe derer Du zukünftig besser einschätzen kannst, wie und wo ein Schmuckstück entstanden ist. Doch Vorsicht: Nicht alle Hinweise helfen dir immer weiter, denn viele Hersteller halten die eigene Produktionskette möglichst intransparent. Deshalb hier schon einmal ein kleiner Vorab-Tipp: Versuche Schmuck immer von transparent agierenden Herstellern zu kaufen.

Echtgold Ankerkette Delicate

Echtgold Ankerkette DELICATE

Tipp 1: Achte auf die Verpackung

Während Du bei einem teuren Schmuckstück vom Juwelier meist eine hübsch verzierte Schmuckschachtel für Deinen neuen Schatz bekommst, ist insbesondere Modeschmuck oftmals in einem Material verpackt: Plastik. Das ist aus Umweltsicht problematisch, denn Plastikverpackungen verschmutzen unsere Umwelt, belasten die Meere und richten etliche andere Schäden an.

Achte also darauf, dass Dein Schmuck möglichst ohne Plastikverpackung auskommt.

So verpacken wir von modabilé unseren Schmuck:

  1. Deinen Schmuck verpacken wir in einem Beutel aus Zellglas. – Das ist eine transparente Folie auf Zellulosebasis.
  2. Unser Geschenketui ist FSC®-Mix-zertifiziert. – Das bedeutet, dass der Karton aus FSC-zertifizierten Wäldern, aus Recyclingmaterial und/oder aus kontrollierten Quellen stammt.
  3. Seit 2019 verzichten wir im Etui auf eine Schaumstoffeinlage.

Tipp 2: Achte auf den Umgang mit Ressourcen

Die Herstellung von Schmuck ist ein Prozess, für den verschiedene Ressourcen nötig sind: Neben dem Ausgangsmaterial, aus dem der Schmuck hergestellt wird, braucht es unter anderem Wasser und Energie. Achte beim Schmuckkauf also darauf, woher das Material stammt und wo gefertigt wird.

So gehen wir von modabilé damit um:

  1. Viele unserer Schmuckstücke werden aus recyceltem Silber bzw. Gold gefertigt. – Das bedeutet, dass für diese Stücke vorhandenes Edelmetall wiederverwendet wird, statt neu abgebaut zu werden.
  2. Wir lassen unseren Schmuck in Deutschland, Italien und Polen fertigen. – Das bedeutet, dass wir unsere Partnermanufakturen kennen und die Produktion eng begleiten können.
Hexagon Creolen Rosegold

Hexagon Creolen Rosegold

Tipp 3: Achte auf langlebige Materialien

Ein Schmuckstück, das lange hält, musst Du nicht so schnell ersetzen. Und genau das wollen wir doch alle – Schmuck, an dem wir uns nicht nur heute und morgen, sondern noch in zehn oder zwanzig Jahren erfreuen. Umso wichtiger ist es, dass Du Dich für Schmuck aus hochwertigen, langlebigen Materialien entscheidest. Denn billiger Modeschmuck aus Plastik geht schnell kaputt, ist irgendwann unansehnlich und landet dann in der Müllverbrennung oder im schlimmsten Fall im Meer.

Darauf achten wir von modabilé bei unseren Materialien:

  1. Wir verwenden robuste, langlebige Edelmetalle. – Das bedeutet, dass Dich Dein Schmuck von modabilé bei guter Pflege viele Jahre begleiten kann.
  2. Wir arbeiten mit echten Materialien wie 925er Sterling Silber oder 333er Gold. – Das bedeutet, dass unsere Schmuckstücke ohne Plastik auskommen.
  3. Wir gestalten Allergiker-freundlichen Schmuck. – Das bedeutet, dass auch sensible Personen unseren Schmuck tragen können und dieser ihnen lange Freude bereitet.

Tipp 4: Achte auf die Arbeitsbedingungen

Dass vor allem preiswerter Modeschmuck überwiegend im asiatischen Raum und anderen Ländern mit vergleichsweise niedrigem Lohnniveau sowie unkontrollierten Arbeitsbedingungen produziert wird, weißt Du mittlerweile. Umso wichtiger ist, dass Du beim Schmuckkauf darauf achtest, woher die Fußkette oder die Ohrringe stammen und unter welchen Bedingungen sie gefertigt wurden.

So ist das bei modabilé:

  1. Wir lassen unseren Schmuck in Deutschland und Europa produzieren. – Das bedeutet, dass für die Fertigung europäisches bzw. deutsches Arbeitsrecht gilt.
  2. Unser wichtigster Hersteller in Deutschland ist nach dem Code of Practices des Responsible Jewellery Council (RJC) zertifiziert. – Das bedeutet, dass unabhängige Prüfer dort die Einhaltung von Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards kontrollieren.
  3. Wir haben die Fertigung bereits 2018 weitgehend nach Europa verlagert. – Das bedeutet, dass wir nicht einfach dort produzieren lassen, wo Löhne und Kosten am niedrigsten sind.
  4. Wir arbeiten mit kleinen Manufakturen mit langer Tradition. – Das bedeutet, dass wir Handarbeit und Erfahrung zu schätzen wissen, kleinen Manufakturen eine Perspektive bieten und dazu beitragen, dass Ausbildungsberufe gefördert werden.

Tipp 5: Frag nach, wer hinter dem Schmuck steht

Wir von modabilé sind kein gesichtsloses Großunternehmen, sondern ein kleines Label. Unsere Schmuckstücke, wie zum Beispiel die Halskette CIRCLE silber oder die Creolen HEXAGON vergoldet, entwerfen wir im Herzen Deutschlands – im Harz. Wenn Du wissen möchtest, wo und wie ein Schmuckstück entstanden ist, bekommst Du von uns eine Antwort. Genau das solltest Du auch von anderen Marken erwarten dürfen.

Du hast Fragen zu Material, Herkunft oder Verpackung eines konkreten Schmuckstücks? Schick uns einfach eine Nachricht – wir geben dir gern Einblicke in unsere Produktion.

Autoren Bild

Autoren dieses Beitrags & Gründer von modabilé

Wir, Tim und Tom, sind nicht nur die Gründer von modabilé, sondern auch die Köpfe hinter den Ideen, die du in unseren Magazinen liest.

Unser Antrieb ist es, eleganten und hochwertigen Schmuck zu kreieren, der die Schönheit seiner Träger*innen unterstreicht, ohne dabei die Verantwortung gegenüber unserer Umwelt zu vergessen.

Von der ersten Skizze bis zum fertigen Produkt steckt in jedem Stück von modabilé ein Stück unserer Seele. Wir glauben fest daran, dass wahre Schönheit im Einklang mit der Natur steht.